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George Gessler
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Auferstehung

Pfarrblatt der Katholiken im Kanton Zürich am 1982-04-11
AutorIn: H. Gröger / Bilder: zvg

Als grosses Hoffnungssymbol wurde die Auferstehung Christi schon früh zum beliebten Kunstmotiv. Die ältesten Arbeiten reichen in die Antike zurück, wobei dann - ebenfalls bereits sehr früh - eine Zweiteilung des Themas erfolgte.

Während in der lkonenmalerei des Ostens fast ausschliesslich die «Höllenfahrt Christi» die Funktion des Auferstehungsbildes übernimmt, hält der Westen an der Auferstehung fest, obwohl ihm das «Descensus»-Motiv nicht fremd ist. Das Auferstehungssujet, das in spätrömischen Plastiken nur durch Kreuz, Labarum, Vögel des Lebens und/oder schlafende Grabeswächter versinnbildlicht wird, spiegelt im Hohen Mittelalter tatsächlich das Wunderbare dieses Ereignisses. Mit dem Fortschreiten einer gegen die späte Gotik zu immer ausgeprägter werdenden realistischen Auffassung, die parallel zur ebenfalls verstärkten damaligen Erzählerfreudigkeit verläuft, beginnt Christus fast mühsam aus dem Grab zu steigen, was die Künstler den Mitwirkenden der einst so beliebten Passionsspiele abgelauscht haben dürften. Diese bisweilen peinliche Gestaltungsweise weicht dann in der Neuzeit einem wieder mirakulös dünkenden Schweben über dem Grab. Doch erst die Moderne findet dann neuerlich zu jener Vergeistigung, die zutiefst dem Thema entspricht. Eine der interessantesten Lösungen, in der alles Symbol ist, fand der jetzt 52jährige Ge Gessler, von dem bis 13. April zwei Passionsszyklen - einmal Holzschnitte, einmal Ölbilder - in der neuen reformierten Kirche von Zürich- Witikon zu sehen sind. Zu diesen gerade in der Karwoche so «aktuellen» Arbeiten ist übrigens unter dem Titel «Der Aufstand Gottes gegen die Herren» ein bebildertes Buch mit Gedichten von Kurt Marti und Bildkommentaren von Christian Radekke erschienen. Für jeden Gläubigen wird diese Ausstellung dank der Erlebnistiefe des gläubigen Künstlers zum starken Eindruck. H. Gröger


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