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Ein Ottenbacher zeigt «Paradiesisches» in Stuttgart

GeGessler-Ausstellung bis 25. Juni 1999 im Haus 44 in der Schwabenmetropole

Anzeiger Bezirk Affoltern am 1999-04-07
AutorIn: Urs E. Kneubühl / Bilder: zvg

Zum 75. Geburtstag des Ottenbacher Künstlers Georg Gessler zeigt das Haus 44, Fritz-Elsass-Strasse, Stuttgart, einen Ausschnitt seiner Werke. Sämtliche Exponate zu «Als wär's ein Stück vom Paradies» sind von Martin Seeger, teatro piccolo, ausgesucht worden.

von Urs E. Kneubühl

Schon mal Eulen nach Athen getragen? Oder Wasser in den Rhein? Was also soll man an dieser Stelle über Georg Gessler schreiben? Über GeGe, einen Mami, der mit den ersten Buchstaben seines Vornamens und seines Nachnamens auskommt? Über einen Künstler, der hierzulande und über die Grenzen von Region und Land seine Spuren hinterlassen hat? Fünfundsiebzig ist er geworden. Immerhin das ist neu — zumindest soweit es bislang noch nicht registriert wurde. Und in Stuttgart, der Schwabenmetropole, zeigt das Haus 44 deshalb einen Querschnitt durch sein Werk. Ausgesucht wurden die Exponate samt und sonders von Theatermann Martin Seeger. «Als wär's ein Stück vom Paradies» nennt Seeger diese Werkschau. Der langjährige Freund von GeGe, der gemeinsam mit seinem teatro piccolo zur selben Zeit den zehnten Geburtstag feiern kann, hat seine Verehrung für den Künstler in die Bildauswahl und in die Gestaltung der Ausstellungsbroschüre gelegt.

Das Leben als wunderbare Möglichkeit

Das Zusammenspiel zwischen GeGe und dem Theater ist längst Geschichte. Das eine hat den anderen inspiriert und umgekehrt. Gesslers plakative Bilder sind Inszenierungen von tief gründender Kraft und unverhüllter Wahrheit. Sie sind nicht einfach Ausdruck eines Gedankens, eines Gefühls, eines Erlebnisses in Linien, Formen und Farben, sondern lebendige Auseinandersetzung mit Augenblick und Ewigkeit. Sie fesseln zwar zuerst durch Farben und Form, offenbaren beim näheren Betrachten aber schonungslose Realität. Nein, GeGe ist beileibe kein Idyllenmaler, wenngleich Martin Seeger zur Geburtstagsausstellung die eher spielerischen Motive aus Gesslers Werk ausgesucht hat. «Ich wollte die anderen Bilder, nicht jene, auf denen Gessler die Schlachtfelder des Lebens durchstreift. Ich wollte jene von spielenden und tanzenden Menschen, die Frauen und Mädchen als wunderbare Bilder der ewigen Suche nach Ergänzung, Verschmelzung und Einheit. Die Bilder des Südens, die Sonne, die Oliven ...», hält Martin Seeger zu seiner Wahl fest und meint, er sei vor allem der Nähe nachgegangen: «Das Glas Wein mit Freunden, das gelungene Stück Arbeit, die lang ersehnte Reise, die zärtliche Umarmung.» Die im Haus 44 ausgestellten Bilder zeigen das Leben als eine wundervolle Möglichkeit.


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