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80 Jahre auf der Bühne des Lebens

Zum Geburtstag des Ottenbacher Malers Ge Gessler am 6. März

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern am 2004-03-05
AutorIn: Annemarie Stüssi / Bilder: amst.

Theater, Zirkus, Reisen, das sind Marksteine im Leben des vielseitigen Künstlers Georg Gessler, der unter seinem Künstlernamen GeGe weit über das Knonauer Amt hinaus bekannt ist. Doch GeGe ist zwar allem Schönen zutiefst zugetan, doch hat er auch ein waches Auge für die Schattenseiten des Lebens, für die Probleme der Umwelt und dieAbgründe des menschlichen Herzens.

von Annemarie Stüssi

Wenn wir im Titel von der Bühne des Lebens sprechen, so kann dies zwar im übertragenen Sinne, aber auch ganz konkret aufgefasst Weden. Denn beruflich begonnen hat Georg Gessler als Assistent des legendären Bühnenbildners Teo Otto am Zürcher Schauspielhaus. Und diese frühe Prägung hat sich auch auf sein späteres bildnerisches Schaffen ausgewirkt. Clowns, Tänzerinnen, Artisten gehörten über lange Zeit hinweg zu seinen bevorzugten Sujets. Nie wäre es ihm aber eingefallen, im Stile von Picasso, der diese Themen ja meisterhaft zur Darstellung brachte, zu arbeiten. Stets war es das Bestreben von GeGe, seinen eigenen Stil zu finden und sich selbst treu zu bleiben. Das will allerdings nicht heissen, dass er nicht unermüdlich an sich gearbeitet hätte. Frühe Erfolge verführten ihn nicht dazu, sich gestalterisch zur Ruhe zu setzen.

Reisen in Nachbarländer und nach fernen Zielen

Wesentliche Impulse empfing Ge Gessler in Paris und im Süden Frankreichs. Mit dem Velo fuhr er auf den Spuren von Pablo Picasso, Fernand Leger und Henri Matisse. Die Mittelmeerlandschaften mit ihrem unvergleichlichen Licht finden sich in seinen Bildern wieder, wirkten sich aber auch auf sein Gemüt aus. Doch GeGe gehört nicht zu jenen Künstlern, welche unbedingt die Ferne benötigen, um schöpferisch tätig zu sein. Nachhhaltige Anregungen empfing er auch im Tessin, besonders in der Gegend von Ascona, nicht zuletzt durch Clown Dimitri und dessen Umfeld. Im Maggiatal lebte und arbeitete Gessler von 1958 bis 1969.

Doch neben den eher nahe gelegenen Zielen, waren es auch Nordafrika und Pakistan, die ihm unauslöschliche Eindrücke vermittelten.

Das Leben als Bühne

War es in den frühen Jahren die Bühnenbildnerei, welche GeGe begeisterte und ihm auch eine wirtschaftliche Basis bot, so bedeutete ab den 90er Jahren die Zusammenarbeit mit dem Teatro Piccolo und dessen Leiter, Martin Seeger, eine echte Inspirationsquelle. Bilder, die auf Anregungen von Produktionen dieser vom Evangelischen Jugendwerk Stuttgart getragenen Ensembles entstanden waren, wurden parallel zu den Aufführungen gezeigt— und verkauft. Denn seit langem war GeGe als freischaffender Künstler tätig und übernahm durch seine Heirat mit Katharina Boeschenstein im Jahre 1979 und der Geburt der Tochter Nina im Jahre 1981 zum zweiten Mal Familienpflichten.

Verwurzelung im Säuliamt

Seit über 30 Jahren ist Georg Gessler in Ottenbach ansässig und hat viele Male im Bezirk seine Werke ausgestellt, ohne sich allerdings auf die nächste Umgebung festzulegen. Ausstellungen in der Stadt Zürich, in verschiedenen Zürcher Landgemeinden, aber auch in St. Moritz und in Deutschland schufen ihm einen weitgespannten Sammlerkreis und waren auch Anlass und Auslöser der verschiedensten Begegnungen und Freundschaften.

Die vielleicht engagierteste Vermittlerin und Betreuerin seines Werkes ist jedoch zweifellos seine Frau Katharina, die uns auch sorgfälig für diesen kleinen Geburtstagsartikel dokumentiert hat.

Wichtige Fixpunkte im künstlerischen Weg von Ge Gessler sind seine Werke im öffentlichen Besitz, darunter Arbeiten im Bezirksspital, im Gemeindehaus und dem Altersheim Affoltern. Auch in Kappel, Ottenbach und Knonau finden sich Arbeiten, die von Interessierten meistens ohne Voranmeldung betrachtet werden können.

Blick in die Zukunft

Ein erfreulicher und wichtiger Anlass für Ge Gessler wird die ab dem 26. Juni an der Oberen Bahhofstrasse in zahlreichen Schaufenstern gezeigte Ausstellung unter dem Titel «Galerie Märt-platz unterwegs» sein. Diese Idee der Kunstkommission Affoltern wird sicher dazu beitragen, das Werk des Ottenbacher Künstlers noch weiteren Kreisen bekannt zu machen und neue Freunde dafür zu gewinnen.


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