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«Unter den Dächern von Paris»

GeGessler stellt in Stuttgart zum Theaterstück «Souvenirs de Paris» aus

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern am 2006-10-03
AutorIn: unbekannt / Bilder: zvg

Vor einiger Zeit war Martin Seeger Ottenbach bei GeGe und Katharina zu Gast und las 22 «Paris-Bilder» für sein neues Theaterstück in Stuttgart «sous les toits de Paris» aus. Heute um 19.30 Uhr ist Premiere und Eröffnung der Begleitausstellung.

Paris im Mai 1945 — die Stadt ist noch gezeichnet von den Wirren des Krieges — trifft Ge Gessler zum ersten Mal ein in. die Stadt, die ihm für knapp 15 Jahre zur Heimat werden sollte. Der junge Bühnenbildner — Assistent des berühmten Theo Otto am Schauspielhaus in Zürich — gerät nach St-Germain des Prés und ist wie berauscht von der jungen, aufstrebenden Kulturszene. Er saugt die Stadt geradezu auf mit ihre Museen, Theatern, Konzert- und Bal lettsälen... und wird in den Folgejahre pünktlich zum 1. Mai für jeweils vie Monate sein kleines Atelier in der Rue Jacob beziehen. Er besucht die Académie de la Grande Chaumière und trifft sich mit Freunden im «Café de Flore», im «Les Deux Magots» oder im «Bonaparte», wo Sartre und Simone de Beauvoir, Breton, Camus, Gide, Leger, Juliette Gréco und wie sie alle heissen, zu den Stammgästen zählen. Klangvolle Namen einer klangvollen Zeit, die StdGermain des Prés zum Zentrum der französischen Kultur machen.

1958 bricht GeGe endgültig mit dem Beruf des Bühnenbildners und zieht als freier Maler ins Tessin. Von da an ist er nur noch «Besucher» seiner geliebten tadt. Der sich ausbreitende Tachismus n der Malerei tut sein übriges — er leibt der figurativen Malerei treu. Geagt, was ihn in dieser Stadt am meisen geprägt habe, antwortet der heute 82-Jährige: «Ich habe Paris 15 Jahre Lang durchlaufen — Tag und Nacht.»

Nun hat Freund Martin Seeger vom teatro piccolo in Stuttgart 22 «Paris-Bilder» von GeGe ausgewählt, die das Teaterstück «sous les toits de Paris», frei nach dem Stück «Die Irre von haillot» von Jean Giraudoux, begleiten. Die Geschichte «Sous les toits de Paris» ist ein Märchen. Sie hat nie stattgefunden und wird auch nie stattfinden. Aber es ist schön von Heldinnen zu träumen, die den Drachen besiegen.

Premiere und Ausstellungseröffnung ist heute abend um 19.30 Uhr im Evangelischen Jugendwerk, Haus 44, an der Fritz-Elsas-Strasse 44 in Stuttgart. Vortellungen finden am Samstag, 7. Oktoer, Freitag, 13. Oktober, Samstag, 14. Oktober, Freitag, 27. Oktober, Samstag, B. Oktober, Freitag, 10. November, und Samtag 11. November, jeweils um 20 Uhr statt. Reservierung unter Telefon 0049 711 187 71 22 oder teatro@ejs-online.de


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